Vereinsdialog beim SV Union Salzgitter

Salzgitter-Bad. Die Verbandsspitze des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) traf sich mit zu einem offenen Vereinsdialog mit den Verantwortlichen des SV Union Salzgitter im Stadion. Eine hochkarätige Delegation des NFV mit ihrem Präsidenten Günter Distelrath an der Spitze sprach mit Unions Vorsitzenden Dietrich Leptien und seinen Verantwortlichen für den Fußball über die vielen kleinen und großen Dinge im alltäglichen Spielbetrieb.

Beim Vereinsdialog des SV Union Salzgitter waren dabei (stehend von links) Hermann Keune (Union-Trainer/Betreuer), Günter Distelrath (NFV-Präsident), Wolfgang Fisch (Vorsitzender Kreis Nordharz), Dietrich Leptien (Union-Vorsitzender), Adrian Borgs (Union-Abteilungsleiter Fußball), Egon Trepke (NFV-Vizepräsident), Joachim Wojtke (Stellvertretender Vorsitzender Kreis Nordharz), Christoph Beismann (NFV-Referent Nachhaltigkeit), Bernd Dierßen (Stellvertretender Direktor des NFV) und Rüdiger Nowak (Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister Kreis Nordharz).

Nach einer Besichtigung der Sportanlage und einem kurzen Rückblick in die erfolgreiche Zeit des SV Union in den 1970iger Jahren wurde über die Nachwuchsarbeit ausführlich diskutiert. 12 Jugendmannschaften nehmen am Spielbetrieb für die JSG SCU SalzGitter aus den Vereinen Union und SC Gitter teil. Während bei kleineren Vereinen über fehlenden Nachwuchs geklagt wird muss der SV Union gar junge Fußballer abweisen, weil es im Verein zu wenig Trainer und Betreuer gibt. „Der Verein ist stets auf der Suche nach Betreuern und Trainern“, erklärte der Abteilungsleiter Adrian Borgs. „Wir wollen die Kinder von der Straße holen“, so lautet nach wie vor das Ziel des SV Union Salzgitter.

Das Thema Spielerabwerbung im Nachwuchsbereich wurde angesprochen. „Bei der Talentförderung müssen wir einen Konsens schaffen. Denn die Kinder dürfen nicht zu früh in die Nachwuchsleistungszentren der großen Vereine gehen“, betonte Distelrath. Ein breites Spektrum nahm die Situation im Ehrenamt ein. Obwohl Leptien einen voll besetzten Vorstand mit jungen Leuten hat, klagt er, über die mangelnde Bereitschaft ein Ehrenamt im Verein zu übernehmen. „Finden sie mal jemanden, der bereit ist, einen zurückgetretenen Schatzmeister als Nachfolger zu beerben.

Mit der Verleihung von Ehrennadeln können wir die junge Generation nicht mehr erreichen“, informierte Leptien  Günter Distelrath versprach, dass sich der NFV mit dem Thema „Besetzung des Ehrenamtes“ in allen Gremien beschäftigen werde. Distelrath bedankte sich für die äußerst offene Gesprächsführung beim Vereinsdialog des SV Union.

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